
Du willst vielseitiger, robuster und schneller werden? Dann solltest du unbedingt die folgenden 10 Punkte in dein Lauftraining einbauen.

Wann hast du das letzte Mal über einen längeren Zeitraum Kraft- und Stabilisationsübungen gemacht? Noch nie, oder zu selten? Du bist nicht alleine.
Wann hast du das letzte Mal über einen längeren Zeitraum Kraft- und Stabilisationsübungen gemacht? Noch nie, oder zu selten? Du bist nicht alleine.
Die grosse Mehrheit der Läufer, Radrennfahrerinnen, Biker, Triathletinnen und Langläufer konzentrieren sich auf das Sammeln von Kilometern und Trainingsstunden und vernachlässigen die anderen Konditionsfaktoren. Dabei gehören diese Teile genauso zum kompletten Puzzle! Ja, sie sind sogar leistungsbestimmend. Denn schlussendlich beeinflussen sie sich gegenseitig und wirken sich unter anderem auf dein Leistungsvermögen, die Belastungstoleranz und die Erholungsfähigkeit aus.
Just do it!
Suche nicht nach Ausreden, sondern pack es an und baue zwei Mal pro Woche eine 20- bis 30-minütige Kraftsequenz in dein Wochenprogramm hinein. Führe das Training vor oder im Anschluss an eine Ausdauereinheit durch, oder absolviere sie nach einem kurzen Aufwärmen als selbständige Einheit. Da du mit dem eigenen Körpergewicht und im Bereich der Kraftausdauer arbeitest, ist eine Kombination absolut möglich. Anders würde es aussehen, wenn du mit ganz hohen Gewichten im Bereich der Maximalkraft arbeiten würdest.
Wirkung und Dosierung
Von den nachfolgenden Kraftübungen führst du jeweils 10 bis 15 Wiederholungen durch und wiederholst sie nach einer Serienpause von 15 bis 30 Sekunden zwei Mal (insgesamt 3 Serien). Achte auf höchstmögliche Qualität mit kontrollierter Bewegungsausführung. So erreichst du je nach Übung eine verbesserte Rumpfstabilisation, eine Kräftigung der Schulter-, Bauch-, Hüftbeuge-, Gesäss-, Bein- oder Rückenstreckmuskulatur.
Das Mehr an Kraft hilft dir, die Laufbewegung ökonomischer, technisch sauberer und länger ohne Qualitätseinbusse durchzuführen. Das Resultat sind ein dynamischerer Schritt, schnellere Zeiten und vor allem mehr Spass!
Ausführung:
Drücke dich einarmig aus der Position des Hoovers in die Liegestützposition hoch und geh wieder zurück in die Position des Hoovers. Wechsle die Reihenfolge nach jedem Durchgang.
Fokus:
Ziel:
Ausführung:
Berühre mit deiner Nase den Boden. Achte darauf, dass dein ganzer Körper und insbesondere deine Beine aktiviert sind. Drück dich nun hoch in den Liegestütz.
Einsteiger setzen mit den Knien auf dem Boden auf.
Fokus:
Ziel:
Ausführung:
Beweg dein Becken mit abgespreiztem Bein und Arm langsam auf und ab. Achte auf eine perfekte Diagonale mit aufgerichtetem Oberkörper.
Einsteiger halten die Beine parallel.
Pro Seite 3 Serien.
Fokus:
Ziel:
Ausführung:
Schaukle möglichst geräuschlos mit geschlossenen Beinen und über den Kopf ausgestreckten Armen vor und zurück.
Fokus:
Ziel:
Ausführung:
Rolle deine Wirbelsäule aus der knienden Position auf. Rotiere dazu deine Arme und Daumen gegen aussen, so dass deine Handflächen am Ende der Aufwärtsbewegung gegen den Boden zeigen.
Ziehe dann deinen Bauch ein, mach die Wirbelsäule rund, rotiere deine Arme bis die Daumen zum Körper zeigen und dein Blick zwischen den Beinen hindurch möglich wird.
Fokus:
Ziel:
Ausführung:
Starte im Ausfallschritt mit aufrechtem Oberkörper, Druck auf dem Fuss des vorderen Beines und eingestützten Händen. Ziehe das hintere Bein hoch, bis sich das Knie auf Hüfthöhe befindet. Halte diese Position einen kurzen Augenblick und gehe dann wieder zurück in die Ausgangsstellung.
Pro Bein 3 Serien.
Fokus:
Ziel:
Ausführung:
Führe langsam und kontrolliert ohne Gleichgewichtsverlust Storchenschritte durch. Hebe dazu das hintere Bein auf Hüfthöhe an und mach einen grossen Ausfallschritt nach vorne. Danach folgt unmittelbar der nächste Schritt mit dem anderen Bein.
Fokus:
Ziel:
Ausführung:
Spring aus einer schulterbreiten Hocke explosiv gegen oben in die Ganzkörperstreckung (von Zehen- bis Fingerspitzen) und lande geräuschlos in der Ausgangsstellung. Lass sogleich den nächsten Sprung folgen.
Fokus:
Ziel:

Du willst vielseitiger, robuster und schneller werden? Dann solltest du unbedingt die folgenden 10 Punkte in dein Lauftraining einbauen.

Wer erfolgreich sein will, sollte über einen möglichst langen Zeitraum trainieren. Kontinuität heisst das Zauberwort. Für viele ist es aber ein Fremdwort, weil sie immer wieder mit dem Training aussetzen müssen.