
Wöchentlich veröffentlichen wir an dieser Stelle ein Interview mit einer spannenden Persönlichkeit. Heute mit Christoph Sauser, Rekordsieger Cape Epic, Weltmeister und Olympia Bronzemedaillengewinner.

Wöchentlich veröffentlichen wir an dieser Stelle ein Interview mit einer spannenden Persönlichkeit. Heute mit Esther Süss – MTB Marathonweltmeisterin 2010 und Olympia-Teilnehmerin Crosscountry 2012.
Esther Süss ist eine Spätzünderin. Im Alter von 31 Jahren, wenn andere ans Ende der Karriere denken, löste sie erstmals eine Lizenz. In der Folge konnte sie beachtliche nationale und internationale Erfolge feiern und ist auch heute mit 43 Jahren immer noch eine der besten Marathonfahrerinnen.
Ende August wurdest du zum 7. Mal Schweizermeisterin im Marathon. Welches sind in deinen Augen ganz allgemein die wichtigsten Schlüssel zum Erfolg?
Die Freude an dem, was ich tue, steht über allem. Sie erlaubt mir, das Training durchzuziehen, das die Basis für die Erfolge bildet. Sie hilft mir aber auch, in Phasen des Rennens, in denen es hart ist und man „leidet“, das Maximum herauszuholen. Als weitere wichtige Schlüssel des Erfolgs erachte die Lockerheit und die Erfahrung.
Kannst du uns erklären, wie dein Training grundsätzlich ausschaut?
Ich arbeite 60% als Lehrerin und mache meine Trainingspläne seit eineinhalb Jahren selber. Das Training baue ich quasi zwischen Schlaf und Arbeit ein und passe es den Wetterbedingungen an. Ich bewege mich gerne und viel. Beim Biken habe ich beides auf einen Schlag.
Grundsätzlich trainiere ich auf dem Bike und steuere die Intensität nach Herzfrequenz. Mit der Watt-Messung wurde ich nicht glücklich. Auf dem Strassenvelo bin ich nur unregelmässig unterwegs. Vielmehr trifft man mich im Fitnesscenter an, wo ich einerseits 2-3 Mal pro Woche ein Kraftprogramm für den Rumpf mit dem eigenen Körpergewicht absolviere und anderseits bei Schlechtwetter auch Ausdauereinheiten durchführe.
Meine längsten Ausdauereinheiten sind zwischen 3 und 3.5 Stunden lang und einmal pro Woche fahre ich neben all den Ausdauer- und Technikeinheiten ein Intervalltraining. Mein Training ist eher weniger hart geworden, seitdem ich meine eigenen Pläne schreibe.
Wie sieht dein Training im Vergleich zu früher aus? Welche Anpassungen hast du aufgrund neuer Erkenntnisse gemacht, welche aufgrund des Alters?
Ich habe in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, bin abgeklärter geworden und weiss, was mir gut tut und was nicht. Mein Training habe ich dementsprechend angepasst. Es wurde im Laufe der Zeit effizienter und vielleicht auch etwas kürzer. Viel mehr Wert als früher lege ich aber beispielsweise auf die Rumpfkraft.
Es ist schwierig zu sagen, ob ich das Alter wirklich spüre und deshalb Anpassungen mache oder machen muss. Ich bin vielleicht etwas vorsichtiger geworden. Das kompensiere ich aber durch eine im Vergleich zu früher verbesserte Technik. Und hilfreich ist sicherlich, dass das heutige Material, mit dem wir unterwegs sind, den Körper schont, wodurch wir uns schneller erholen.
In deiner Karriere hast du viele Entwicklungen im Bereich des Materials miterlebt. Welches waren in deinen Augen die gewinnbringendsten?
Die gewinnbringendste Entwicklung war ganz klar die Umstellung von den 26-Zoll Rädern auf die 29er. Das machte die Räder zwar wieder etwas schwerer, aber zum Fahren ist es viel besser und schneller. Dann – für mich selber etwas überraschend – die Umstellung von dreifach auf einfach. Ich musste mich zwar aufgrund meiner Fahrtechnik etwas daran gewöhnen, bin aber mittlerweile auch sehr davon überzeugt.
Gibt es einen Geheimtipp, den du uns preis geben kannst? Ein Schlüsseltraining, einen Ernährungs- oder Techniktipp zum Beispiel?
Eigentlich gibt es nichts Geheimes. Zentral ist die Freude an dem, was man tut. Diese Freude ist nicht gekoppelt an etwas Materielles.
Weiter möchte ich als Tipp allen mitgeben, dass man versuchen soll, das, was man tut zu geniessen. Beim Marathon zum Beispiel die schöne Strecke und Aussicht.
Techniktraining kann man gut in Gruppen machen, was definitiv mehr Spass macht und motiviert. Zudem ist auch jemand da, sollte doch mal etwas passieren.
Ein weiterer Baustein zum Erfolg ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Diese ergänze ich vor, während und nach dem Training mit Produkten von Sponser. Hier muss jeder probieren, was er verträgt und was ihm schmeckt, was bei der Vielzahl an Produkten und Geschmacksrichtungen aber kein Problem sein sollte.
Und zu guter Letzt hilft es, wenn man ein Ziel hat, auf das man hinarbeiten kann.

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Was braucht es für einen Bike-Marathon? Was gibt es Schöneres, als an einem strahlenden Sommertag an einem Schweizer Mountainbike-Event teilzunehmen? Die besten Tipps für die letzten acht Wochen vor dem ersten Langstreckenrennen.

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Esther Süss ist eine Spätzünderin. Im Alter von 31 Jahren, wenn andere ans Ende der Karriere denken, löste sie erstmals eine Lizenz. In der Folge konnte sie beachtliche nationale und internationale Erfolge feiern und ist auch heute mit 43 Jahren immer noch eine der besten Marathonfahrerinnen.
Ende August wurdest du zum 7. Mal Schweizermeisterin im Marathon. Welches sind in deinen Augen ganz allgemein die wichtigsten Schlüssel zum Erfolg?
Die Freude an dem, was ich tue, steht über allem. Sie erlaubt mir, das Training durchzuziehen, das die Basis für die Erfolge bildet. Sie hilft mir aber auch, in Phasen des Rennens, in denen es hart ist und man „leidet“, das Maximum herauszuholen. Als weitere wichtige Schlüssel des Erfolgs erachte die Lockerheit und die Erfahrung.
Kannst du uns erklären, wie dein Training grundsätzlich ausschaut?
Ich arbeite 60% als Lehrerin und mache meine Trainingspläne seit eineinhalb Jahren selber. Das Training baue ich quasi zwischen Schlaf und Arbeit ein und passe es den Wetterbedingungen an. Ich bewege mich gerne und viel. Beim Biken habe ich beides auf einen Schlag.
Grundsätzlich trainiere ich auf dem Bike und steuere die Intensität nach Herzfrequenz. Mit der Watt-Messung wurde ich nicht glücklich. Auf dem Strassenvelo bin ich nur unregelmässig unterwegs. Vielmehr trifft man mich im Fitnesscenter an, wo ich einerseits 2-3 Mal pro Woche ein Kraftprogramm für den Rumpf mit dem eigenen Körpergewicht absolviere und anderseits bei Schlechtwetter auch Ausdauereinheiten durchführe.
Meine längsten Ausdauereinheiten sind zwischen 3 und 3.5 Stunden lang und einmal pro Woche fahre ich neben all den Ausdauer- und Technikeinheiten ein Intervalltraining. Mein Training ist eher weniger hart geworden, seitdem ich meine eigenen Pläne schreibe.
Wie sieht dein Training im Vergleich zu früher aus? Welche Anpassungen hast du aufgrund neuer Erkenntnisse gemacht, welche aufgrund des Alters?
Ich habe in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, bin abgeklärter geworden und weiss, was mir gut tut und was nicht. Mein Training habe ich dementsprechend angepasst. Es wurde im Laufe der Zeit effizienter und vielleicht auch etwas kürzer. Viel mehr Wert als früher lege ich aber beispielsweise auf die Rumpfkraft.
Es ist schwierig zu sagen, ob ich das Alter wirklich spüre und deshalb Anpassungen mache oder machen muss. Ich bin vielleicht etwas vorsichtiger geworden. Das kompensiere ich aber durch eine im Vergleich zu früher verbesserte Technik. Und hilfreich ist sicherlich, dass das heutige Material, mit dem wir unterwegs sind, den Körper schont, wodurch wir uns schneller erholen.
In deiner Karriere hast du viele Entwicklungen im Bereich des Materials miterlebt. Welches waren in deinen Augen die gewinnbringendsten?
Die gewinnbringendste Entwicklung war ganz klar die Umstellung von den 26-Zoll Rädern auf die 29er. Das machte die Räder zwar wieder etwas schwerer, aber zum Fahren ist es viel besser und schneller. Dann – für mich selber etwas überraschend – die Umstellung von dreifach auf einfach. Ich musste mich zwar aufgrund meiner Fahrtechnik etwas daran gewöhnen, bin aber mittlerweile auch sehr davon überzeugt.
Gibt es einen Geheimtipp, den du uns preis geben kannst? Ein Schlüsseltraining, einen Ernährungs- oder Techniktipp zum Beispiel?
Eigentlich gibt es nichts Geheimes. Zentral ist die Freude an dem, was man tut. Diese Freude ist nicht gekoppelt an etwas Materielles.
Weiter möchte ich als Tipp allen mitgeben, dass man versuchen soll, das, was man tut zu geniessen. Beim Marathon zum Beispiel die schöne Strecke und Aussicht.
Techniktraining kann man gut in Gruppen machen, was definitiv mehr Spass macht und motiviert. Zudem ist auch jemand da, sollte doch mal etwas passieren.
Ein weiterer Baustein zum Erfolg ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Diese ergänze ich vor, während und nach dem Training mit Produkten von Sponser. Hier muss jeder probieren, was er verträgt und was ihm schmeckt, was bei der Vielzahl an Produkten und Geschmacksrichtungen aber kein Problem sein sollte.
Und zu guter Letzt hilft es, wenn man ein Ziel hat, auf das man hinarbeiten kann.

Wöchentlich veröffentlichen wir an dieser Stelle ein Interview mit einer spannenden Persönlichkeit. Heute mit Christoph Sauser, Rekordsieger Cape Epic, Weltmeister und Olympia Bronzemedaillengewinner.

Was braucht es für einen Bike-Marathon? Was gibt es Schöneres, als an einem strahlenden Sommertag an einem Schweizer Mountainbike-Event teilzunehmen? Die besten Tipps für die letzten acht Wochen vor dem ersten Langstreckenrennen.